USA 2012, Mittwoch, 12.09.

Die ganze Nacht über hatte es in den Bergen rund um das «Death Valley» gewittert und geregnet. Der Himmel blieb bewölkt und somit kühlte es fast nicht ab. Der Morgen startete also wiederum mit wohl 35° oder mehr Celsius.

Wir holten uns einen Kaffee und kühle Getränke für unterwegs im General Store und checkten aus. Danach fuhren wir über die Panamint Valley Road und Trona am Searles Lake nach Mojave.

Sanddünen im Death Valley

Dort wollten wir beim «Mojave Air & Space Port» ein wenig nach abgestellten Flugzeugen Ausschau halten. Gerade viel war aber nicht zu sehen. Einerseits kommt man nicht überall nahe an den Flughafen heran, andererseits ist wohl gerade Ebbe bzw. läuft das Fluggeschäft genügend gut, als dass dort viele Flugzeuge abgestellt werden.

Abgestellte Flugzeuge auf dem Mojave Airport

Wir erlaubten uns dann ein spätes Frühstück im Denny's. Die Portionen waren wie üblich viel zu gross. Mein «Grand Slamwich» (ein Grand Slam Frühstück in einem Sandwich mit Rösti/Hash Browns) war zwar sehr gut, aber eine Kalorienbombe (1400-1500, die Angaben sind sich nicht einig).

Nachher ging es weiter nach Tehachapi. Unterwegs sieht man die vielen Windkraftwerke, von welchen viele auch still stehen und wohl unrentabel oder defekt sind. Die Umwelt- und Energieexperten streiten sich gar heftigst über die Effekte der Windenergie, immerhin deckt Kalifornien damit 5% seines Energiebedarfs.

In Tehachapi logierten wir mal wieder in einem Holiday Inn Express. Es wurde gerade ein wenig gebaut, was aber nicht weiter störte. Nach dem Einchecken fütterte ich die Waschmaschine und dann gingen wir ein wenig ins Städtchen, welches durch die Gleise der Union Pacific Railroad durchschnitten wird. Gerade als wir zum Bahnhof fuhren, kreuzten zwei sehr lange Züge im Bahnhof von Tehachapi.

Kreuzende Züge in Tehachapi, California
 

Wasserturm am Bahnhof von Tehachapi
Tehachapi Depot Downtown

Danach fuhren wir zum Tehachapi Loop, einem Eisenbahnbauwerk ein paar Meilen unterhalb Tehachapi, welches in Form einer (fast) offenen Schlaufe den Zügen ermöglicht, den sehr grossen Höhenunterschied zu überwinden.

Die Zufahrt erfolgt über den Highway oder über eine sehr kurvenreiche Lokalstrasse. Das Fotografieren ist etwas schwierig. Eine Schotterpiste führt bis zum Loop, dort ist es aber untersagt, die Gleise zu überqueren. Sonst müsste man wohl die Wiese runter klettern. Wir konnten ein paar Fotos schiessen, danach wurde es aber zu dunkel.

Lokomotiven am Tehachapi Loop im Abendlicht
Güterzug am Anstieg im Tehachapi Loop

Angesichts der üppigen Mittagsmahlzeit organisierten wir uns für den Abend ein paar Kleinigkeiten im lokalen Supermarkt.

Urs Sonntag 23 September 2012 - 1:30 pm | | default
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zwei Kommentare

Der_Lenz

… keine SBB-Warnweste dabei gehabt als Quasi-Freipass-zum-überall-auf-der-Welt-die-Schienen-zu-überqueren?

Der_Lenz, (URL) - 06-10-’12 23:36
Ursli Himself

Was für eine clevere Idee? Muss ich mir merken. Da ich aber kein Verkehrslenker bin, müsste ich selbige Warnweste allerdings schon direkt bestellen. Zudem, gibt es die auch in der Grössenklasse XXL?

Ursli Himself, (URL) - 07-10-’12 10:17
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