SMTP-Server Bluewin überlastet

Nach Reklamationen von Kollege Jörg, habe ich mal die Suchmaschine meiner Wahl auf die Schlagwörter «mxbw.bluewin.ch timeout» (bzw. Problem) angesetzt…

Und siehe da, ich bin nicht der einzige Mailadmin, der sich beklagen muss. Tja, auch grosse Provider haben manchmal Probleme mit SPAM und weiterem Dreck, der da auf einem einprasselt. Bei mir von 20:15-20:39 alleine 109 versuche, SPAM von blacklisted Adressen einzuliefern. Und mein Mailserver ist ja wohl nicht gerade ein Hauptziel von Spammern.

Also Leute, wer auf mxbw.bluewin.ch[195.186.19.144] einliefern muss, sollte sich mit Geduld wappnen. Zudem führt das etwas erratische Verhalten des SMTP-Servers von Bluewin zu vielen Mehrfach-Zustellungen beim Empfänger. Also nicht wundern, wenn da die selbe Mail zehnfach eintrifft.

Gemäss Bluewin-/Swisscom-Hotline sei das Problem seit einer Woche behoben. Naja, vielleicht hassen die mich nur ;-)

Urs | Montag 30 November 2009 - 9:16 pm | | default | Kein Kommentar

Anti-Minaretts-Initiative, Argumentsnotstand

Ich lese mich gerade durch die Kommentare in der NZZ-Online. Im Artikel «Bemühung um Schadensbegrenzung», wie auch im Kommentar-Artikel «Ein Zeichen – keins von Selbstvertrauen» von Christoph Wehrli in ebenderselben NZZ-Online.

Eines ist klar, die meisten der Ja-Stimmenden haben sich nicht gegen die Minarette gewandt. Sondern ganz klar gegen den Islam, also gegen die Religionsfreiheit. Mit interessanten Verrenkungen, die mir durchaus glaubhaft machen, dass wohl einige dieser Leute auch im zweiten Weltkrieg ein paar Kilometer nördlich der Schweiz ihre Argumente für den Genozid an den Juden parat gehabt hätten.

Einige Zitate:


Andre Odermatt (29. November 2009, 17:27)
Das Schweizer Volk ist intelligenter als ihr Bundesrat! Das Volk versteht, dass Islam nicht eine Religion im herkoemmlichen Sinn ist und er ist deshalb nicht direkt vergleichbar mit anderen Religionen.

elisabeth meier (29. November 2009, 17:54)
Die Schweizer Bevölkerung ist es offensichtlich satt, immer in der zweiten Reihe zu stehen, von Linken, Grünen und Globalisierern als rückständig, dumm oder rechtspopulistisch bechimpft zu werden. Was ist daran falsch, dass wir unsere über Jahrhunderte gewachsenen Werte und Rechte bewahren wollen? Die Islamisierung der Welt schreitet dank der archaischen und frauenverachtenden Strukturen des Islams und den dadurch resultierenden Geburtenraten exploisionsartig fort. Wir brauchen keine Armee um die Vereinnahmung der Schweiz zu bekämpfen sondern konsequentere Migrations-Gesetze.

Marcel Hess (29. November 2009, 18:02)
Ich habe islamische Länder kreuz und quer bereist, und nicht nur deren Hochglanz-Metropolen gesehen. Ich habe diese Länder und deren Kultur, mitsamt der stillen, religiösen Macht gesehen. Allen, die dem Islam und allem was hinterher kommt, zujubeln und diesen auch noch unterstützen, darf ich empfehlen: geht in diese Länder. Geht in das Landesinnere und reist nicht einfach den prächtig hergerichteten Touristendestinationen hinterher. Geht euch ansehen, was der Islam anrichtet, was er der Bevölkerung und insbesondere den Frauen wegnimmt. Geht euch ansehen, was mit denen passiert, die nicht Systemkonform sind! Wer die Augen auf einer solchen Reise öffnet, erkennt die absolute Macht des islamischen Männersystems, und die systematische Unterdrückung und Ausbeutung von Kindern und Frauen - menschenunwürdig.

Peter Nater (29. November 2009, 18:31)
Herr Geist, auch in der Schweiz stehen Moscheen mit Minaretten, die dürfen ja bestehen bleiben. Es geht um die Frage des Neubaus! Sagen sie uns doch einfach in welchen islamischen Ländern kürzlich neue Kirchen gebaut wurden!
@Black: Die Minarettfrage soll ganz einfach die Diskussion um den Einfluss des Islams in der Schweiz auf das Tablett bringen. Sollen/wollen sich die Muslime in der Schweiz integrieren? Können sie als Gäste in unserem lande akzeptieren, dass wie hier eine andere Lebensweise haben. Müssen WIR uns immer fragen, ob die Pflege unserer Traditionen die Gefühle der Muslims verletzen könnte? Ich sage NEIN. Wenn ich im Ausland bin zeige ich Respekt gegenüber den dort herrschenden Bräuchen und versuche nicht das Ausleben meiner Kultur mit windigen Rechtsanwälten durchzusetzen. Aber ausser in Deutschland und der Schweiz hätte ich auch kaum eine Chance. Also take it or leave it!


Edit:

Wenigstens gibt es auch ein paar vernünftige Stimmen, es wäre nicht fair, diese hier nicht zu zitieren:


Thomas Gross (29. November 2009, 18:12)
Dank der zunehmend rückwärts orientierten Meinungsmachern an der Urne darf ich hier in Afghanistan jetzt meinen lokalen und internationalen Kollegen erklären, dass in der Schweiz genau das geschah, was wir hier vor Ort versuchen zu verhindern: dass erzkonservative Kräfte versuchen dem Land ihr Joch aufzubürden. Hier wollen wir keine Taliban, aber in der Schweiz lassen wir die Rechtspopulisten munter weiter machen...

Michael Pantic (29. November 2009, 18:40)
Die Schweiz ist kein "christlicher" Staat. Wir leben glücklicherweise in einem säkularen Staat. Schweizer Muslime besitzen das selbe Bürgerrecht wie Christen, Juden und Atheisten etc. Natürlich haben sich alle an unsere weltlichen Gesetze zu halten, dies ist in aller Regel aber gar kein Problem! Bei den aktuellen Diskussionen könnte man jeweils meinen nur ein Christ sei ein richtiger Schweizer. Ich denke das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat muss wiedermal ins kollektive Gedächtnis gerufen werden - ansonsten wirds langfristig gefährlich. An all die Befürworter: Welches konkrete Problem löst dieser Satz nun? Kein einziger Fanatiker wird deshalb unser Land verlassen, im Gegenteil. Einzig die Herabstufung unserer Verfassung zu einer sinnfreien Bauverordnung wird damit erreicht...

Den letzten Satz von Herr Pantic (Gratulation für den Beitrag!) muss man sich auf der Zunge zergehen lassen…

Urs | Sonntag 29 November 2009 - 7:51 pm | | default | Kein Kommentar

USA, Lustiges und weniger Interessantes

Praktisch auf dem Absprung, äh Rückflug, noch ein kurzes Resumée.

  • Obwohl gemäss Presse wieder ein leichtes Ansteigen der Raucherquote bemerkt wird, ist das Land doch immer noch grösstenteils rauchfrei, die Casinos in Las Vegas machen aber immer noch die Ausnahme (obwohl sehr gut klimatisiert/belüftet).
  • In den Hotels in Kalifornien habe ich bemerkt, dass die überdimensionierten Spülkästen grösstenteils demontiert und durch bessere, weniger Wasser verbrauchende Spülsysteme ersetzt wurden. Früher gingen da immer halbe Seen die Schüssel runter.
  • Der schwache Dollar hat die Ferien günstig gemacht, allerdings kostet der Kaffee im Dennys fast zwei Dollar. 1992 gab es den noch für 90 Cents.
  • Fährt man in Nevada ein (mindestens auf dem Highway 160), so sieht man als erstes riesige Werbetafeln für Rechtsanwälte, die einem bei einem Unfall ein Vermögen erstreiten möchten. Naja, das erste grosse Plakat war allerdings eines mit dem Photo eines Mannes der wegen dem Mord an seiner Freundin/Frau gesucht wird (armed and dangerous).
  • Als ich den Fernseher in meinem Hotel in Betrieb gesetzt hatte, lief als erstes eine Meldung in den Nachrichten, dass geprüft werde, ein Gesetz zu erlassen, das es verbiete, Werbe-Autos mit Stripperinnen auf dem Las Vegas Boulevard fahren zu lassen.
    Dazu muss man wissen, dass trotz hohem Benzinpreis immer noch Autos den Strip hoch- und runterfahren und auf Anhängern oder Aufbauten Werbung für irgend welche Sachen spazierenfahren. Ebenso sollte man wissen, dass da keine delikaten Körperteile unbekleidet präsentiert werden. Wir sind ja schliesslich in den USA ;-)
  • Mein Hotelzimmer hat, wie letztes Mal einen Fernseher im Badezimmerspiegel. Allerdings kriegt man in der Dusche von Tool Time nicht sehr viel mit ;-)
So, das war's… jetzt kehren wohl wieder etwas beschaulichere Tage auf meinem Blog ein. cu back in Switzerland…

Urs | Donnerstag 19 November 2009 - 06:23 am | | default | Fünf Kommentare

Las Vegas (Leaving soon)

Der letzte Tag (naja, der Donnerstag zählt ja wohl nicht, ich muss das Hotel schon um etwa 6 Uhr verlassen) startete spät, ich machte noch ein paar Besorgungen und schoss noch ein paar Photos.

Blick auf den Las Vegas Boulevard
Immer noch werden neue Türme am Las Vegas Boulevard (The Strip) hochgezogen. Das Aria wird im Dezember fertiggestellt.
Las Vegas Boulevard, Coke Flasche
Diese überdimensionierte Coke-Flasche steht ungefähr vis-à-vis dem Hotel New York, New York.

Nach meinem Einkauf und ein paar verspielten Dollars machte ich mich auf den Heimweg. Vor dem Hotel Paris war ein ziemlicher Menschenauflauf. Da war die Presse mit vielen schönen und teuren Photoapparaten und auch Fernsehkameras waren zu sehen. Es stellte sich heraus, dass heute der dritte Donnerstag im November ist, also der Tag des Beaujolais Primeur. Zu diesem Anlass wird der Wein extra nach Las Vegas gekarrt und dann an einem Event präsentiert.

Springbrunnen vor dem Hotel Paris in Las Vegas
Das Wasser des Springbrunnen wurde rot eingefärbt. Der sehr penetrante Chlorgeruch liess keine Weinseligkeit aufkommen.
Berühmte Blondine vor dem Hotel Paris in Las Vegas
Diese blonde Schönheit kannte ich nicht, aber Alle scharten sich um sie. Google warf dann den Namen Holly Madison aus… aha. 

Dann ging es zum Hotel, um den Wagen aus dem Valet Parking abzuholen und ihn am Flughafen zurückzugeben. Irgendwie hatte ich vergessen, dass die Vermietstationen recht ausserhalb der Stadt liegen. Das Warnlicht für den Tank ging immer wieder an und aus, aber es reichte trotz ein paar Umwegen bis zur 7135 Gilespie Street.

Über den Shuttle-Bus zum Flughafen (kurz bei AA nachfragen wegen Check-in) und einen weiteren Shuttle-Bus an den Strip kehrte ich zurück. Danach ging ich ins Hotel Paris, in der Hoffnung, dort ein kleines Sandwich kaufen zu können. Mir war es nach einem leichten Snack, damit ich nicht mit vollem Magen in die kurze Nacht gehe. Ich denke, auf dem Rückflug (First- und Businessclass) kriege ich wiederum genügend zu kauen. Die lieben Amerikaner haben aber die Unart, in die schönsten Brote mindestens 300g Fleisch zu legen. Deshalb endete ich mit einem frischen Baguette und einer Flasche Wasser. Wasser und Brot…, auch eine Möglichkeit!

Urs | Donnerstag 19 November 2009 - 06:00 am | | default | Drei Kommentare

Furnace Creek to Las Vegas

Aufgestanden und Mr. Coffee einen ausgezeichneten Kaffee entlockt. Danach sehr viel Zeit verbraten, um mich ins Büromail zu hangeln. Musste am Schluss kapitulieren, mehrfach genatted und lange Laufzeiten kommt nicht gut. Gegen Mittag ausgecheckt und nochmals ein paar Souveniers organisiert. Danach bin ich (wieder) zum Zabriskie Point, eigentlich wollte ich auf Dantes Peak, aber die Zeit und der nicht ganz volle Benzintank hielten mich ab.

Blick vom Zabriskie Point gerade runter ins Tal
Blick vom Zabriskie Point gerade hinunten ins Tal
Blick vom Zabriskie Point in Richtung Süden
Blick vom Zabriskie Point in Richtung Süden
Mein Lieblingsgetränk, Ginger Ale
Hmm, mein Lieblingsgetränk, «Ginger Ale», hier sogar in der Glasflasche

Danach fuhr ich das ganze Tal hinunter zum südlichen Ausgang, unterwegs mit Halt am Devil's Golf Course.

Salzkristalle im Devil's Golf Course im Death Valley
Salzkristalle, messerscharf und steinhart. Gute Schuhe angebracht!

Und dann mit praktisch leerem Tank (das ist auch das Ziel, da National einem eine obligatorische Füllung zum Schluss verkauft) relativ gut zum Flamingo gekommen. Das Einchecken dauerte etwas lange, nur vier Schalter waren offen. Dafür erhielt ich ein tolles Zimmer (17074) mit Blick direkt auf den Strip und das Caesars vis-à-vis.

Danach habe ich sofort das Zimmer in Beschlag genommen, mein Gepäck ausgepackt (muss jetzt alles umsortiert werden) und danach das iBook angeworfen und nach Sushi und Las Vegas gegoogelt. Dabei das «Todai» mit guten Bewertungen gefunden. Mit knurrendem Magen bin ich dann auf den Weg dorthin, um knappe fünfzig Dollar ärmer (ja, die grosse Flasche Kirin kostete sieben Dollar, ohne Taxes) und mit sehr gut gefülltem Magen wieder raus. Danach musste ich ein paar Schritte gehen ;-)

Las Vegas bei Nacht
Eine kühle Nacht im lauten und hellen Las Vegas.

Urs | Mittwoch 18 November 2009 - 08:54 am | | default | Zwei Kommentare

Tehachapi to Furnace Creek, Death Valley

Das Dennys war praktisch über die Strasse (gemäss Google-Maps zwar fast an der Zurich Street, was aber definitiv nicht stimmt) bei der Tankstelle. Also ging ich dort mal Pancakes essen.

Mein Sweatshirt mit dem «Alaska»-Aufdruck erregte die Aufmerksamkeit eines Nachbartisches. Carl & June fragten mich ein wenig aus, woher ich käme und was in ich Alaska alles schon gesehen hätte. Sie selber sind offenbar auch vielgereist. Zum Schluss wollte mir die ältere Dame dann noch «gesunde» Schokolade andrehen. Sie hätte seit dem Genuss dieser Schokolade keine Sauerstoff-Flasche mehr gebraucht und ihr Cholesterin sei auch runter. Naja, was soll man als Schweizer mit Amerikanern über Schokolade streiten :-) Freundlich nicken und weiteressen…

Nebenbei lese ich aber auch immer noch an meinem Reisebegleiter, Bill Brysons «I'm a Stranger Here Myself». In diesem Buch berichtet Bill in Form von einzelnen Wochenberichten von seiner Rückkehr in die USA nach über zwanzig Jahren in England. Wer die Bücher von Bill Bryson kennt (zBsp. «A Walk in the Woods»), weiss wie lustig seine Beispiele und Beschreibungen sind.

Nach ausgiebig Kaffee und Grapefruit-Saft packte ich mein Buch ein und bestieg den Wagen für die Fahrt nach Furnace Creek ins Death Valley. Ich fuhr dabei über den 14/395 der Sierra Nevada entlang bis Olancha und dann am unteren Rand des Owens Lake entlang bis zum West-Eingang des Death Valley National Parks.

Blick auf den Owens Lake und Sierra Nevada
Blick über den fast ausgetrockneten Owens Lake auf die dahinterliegende Kette der Sierra Nevada (teilw. noch mit Schnee bedeckt).
Ein in den USA beliebtes Hobby
Ein beliebtes Hobby in den USA, Schiessen auf Strassenschilder…

Ich kam gegen 15 Uhr dort an und checkte in der Furnace Creek Ranch ein (das Inn ist deutlich teurer, aber wohl auch schöner gelegen und bietet mehr Luxus). Danach ging ich zum Visitor Center um mich nach Souveniers umzusehen. Allerdings war das Angbot etwas mager, die schönsten T-Shirts waren in den gesuchten Grössen oder Farben ausverkauft :-(

Als ich kurz nach 16 Uhr aus dem Visitor-Center kam, war es schon am eindunkeln. Die Bergketten rund um das Tal werfen lange schatten. Ich blochte noch kurz zum Zabriskie Point, aber die Sonne war defintiv weg und die Bilder wurden nichts.

Nach dem Nachtessen fuhr ich nochmals zum Zabrieskie Point, diesmal mit der Absicht, Bilder des Sternenhimmels zu schiessen. Es war saukalt, windig und ich fror mir fast was ab. Leider wurden die Bilder nichts, ich hätte mich vorher besser informieren sollen. Naja, es gibt ja wieder mal einen Neumond in der Wüste oder in den Bergen. Aber atemberaubend war der Sternenhimmel allemal.

Edit, hier steht, wie man es machen sollte… Super Bilder!

Urs | Dienstag 17 November 2009 - 08:49 am | | default | Fünf Kommentare

Leaving the Paradise, Pismo Beach - Bakersfield - Tahachapi

Also kam der Morgen, der kommen musste und ich packte meine Siebensachen wieder in den Wagen. Ging an den Front Desk, um meine Rechnung zu verlangen und sagte auf Wiedersehen Pismo Beach.

Die Fahrt führte mich auf dem 101er nordwärts bis zur Ausfahrt 211 in Santa Margerita und dort auf den Highway 58. Allerdings schaffte ich es, nach nur rund drei Kilometern eine Abzweigung zu verpassen und beinahe zum Santa Margerita Lake zu fahren. Das Nüvi begann nach zehn Sekunden zu plärren «Recalculating…» und zeigte mir dann eine Alternative an. Die Beste wäre es aber gewesen, sofort etwas mutwillig zu wenden. Aber eben, die Alternative führte mich auf einer lauschigen, kurvigen, steilen Strecke über Las Pilitas an vielen Häusern, alten Eichen und neuen Neighboorhood-Watch-Schildern vorbei. Ich verlor sicher nicht mehr als eine Stunde ;-)

Danach bog ich wieder auf den 58er ein und auch dieser ist eher kurvig. Nachdem ich zuerst fast Wyle E. Coyote überfahren hatte – er konnte sich einfach nicht entscheiden, ober jetzt über die Strasse will – krabbelte einige Meilen später noch so ein Ding über die Strasse. Ich hatte schon auf einer früheren Reise auf diesem Highway so eine Bekanntschaft gemacht… Brrr, naja, so lange man im Auto ist…

In Bakersfield gab es dann ein spätes Frühstück in einem Restaurant der bekannten Kette. Der «All American Slam» hatte dann genügend Energie für den ganzen Tag (naja, fast). Danach gings direkt auf dem Highway weiter bis Tehachapi. Das Hotel war sehr gut zu finden, eigentlich gerade neben dem Highway und doch sehr ruhig gelegen. Die letzten Sonnenstrahlen reichten gerade noch für ein Photo.

Holiday Inn Express in Tehachapi

Nach Sonnenuntergang wurde es empfindlich kühl mit einer sehr steifen Brise. Ich holte mir noch ein kleines Bettmümpfeli beim Burgerking und danach gab es einen Fernsehabend.

Urs | Dienstag 17 November 2009 - 07:24 am | | default | Ein Kommentar

Another day in paradise…

oder so, könnte ich fast zu Pismo Beach sagen.

Von gestern wäre ich noch ein kurzes Video von den zwei Leuten, die Drachen steigen liessen, schuldig:

Sorry, ist etwas ruckelig. Ich habe wegen der Sonneneinstrahlung auf dem Handy selber gar nichts gesehen. In diesem Sinne bin ich positiv überrascht…

Sonst habe ich nicht so gut geschlafen (logisch, mit so viel Fleisch im Magen) und machte einen langsamen Start in den Morgen. Frühstück auf dem Sitzplatz (etwas frisch, wenn auch nicht ganz so kühl wie am Freitag) und danach habe ich mich nach langem Abwägen doch noch schnell (naja) ins Büromail eingeloggt. Irgendwie macht es mich von Tag zu Tag weniger an :-(

Am Nachmittag fuhr ich kurz nach Santa Maria, um dort zu versuchen, für die Tochter eines Kollegen Jeans zu kaufen. Allerdings war die gewünschte Marke in JCPenny und im Macy's unbekannt. Jä nu, hätte ich doch vorher das Internet konsultiert, dann hätte ich zielgerichtet einen Laden ansteuern können. Immerhin gab es im Macy's einen anständigen Espresso und das macht einem hier wirklich glücklich.

Zur Abenddämmerung gab wieder den obligaten goldenen Schimmer auf allem glänzenden Metall und wiederum einen wunderbaren Sonnenuntergang. Das Kon Tiki Inn ist dieses Wochenende ausgebucht. Kein Wunder, das Hotel braucht gar keine Werbung zu machen. 2005 wurde es von TripAdvisor zum «Hidden Gem» des Jahres gekrönt. Die meisten Leute sind – wie ich selbst – wiederkehrende Gäste und geben den Tipp Mund zu Mund oder gar über die Familie weiter.

Abendstimmung, Blick in Richtung Norden
Das Hotel Kon Tiki Inn in der goldenen Abendsonne

Und noch einmal einen Sonnenuntergang
 

Um 21:25 planschen die Hartgesottenen immer noch im Pool.
Leider muss ich morgen schon weiter, was gäbe ich für eine weitere Woche hier…!

Urs | Sonntag 15 November 2009 - 05:36 am | | default | Kein Kommentar

Freitag, der 13. in Pismo Beach

Ein wunderbar blauer Himmel mit frischer Temperatur erwartete mich heute morgen. Nach dem Frühstück die ersten Photos geschossen und Kollege Thomas mittels Skype etwas gluschtig gemacht.

Das Kon Tiki Inn in der Morgensonne
Das Hotel Kon Tiki Inn (Seite zum Meer) in der Morgensonne.

Danach habe ich das Tele eingepackt, die Strandlatschen montiert und im Kurzarm-Shirt mit sieben Postkarten abmarschiert.

Treppe zum Strand beim Kon Tiki Inn
Die Holztreppe führt zum Strand hinunter, leider habe ich die Treppen nicht gezählt.
Schmetterling auf Blüte am Strand beim Kon Tiki Inn
Gleich unterhalb des Hotels am Sandstrand habe ich diesen Schmetterling auf den Blüten gesehen.
Möwe im Wind am Strand von Pismo Beach
Es war ziemlich windig, an der Sonne jedoch anständig warm.
Möve ist Muschel
Die Möwe hatte eben im Steilflug eine Muschel hochgetragen und dann fallen gelassen. Nun ist die Muschel geknackt, ein Guete.
Muschel im Sand
Von diesen Muscheln hat der Strand den Namen erhalten, Shell Beach.
Surfer unterwegs ins Wasser
Die ersten Surfer waren schon im Wasser, weitere - wie diese Beiden - waren unterwegs.
Zwei Surfer in den Wellen
Ein Grossteil verbringen die Surfer mit dem Warten auf die richtige Welle, diese probieren es gerade.
Surfer mitten in der Welle
Wenn Mann mal in der Welle ist, dann besteht ein Teil der Kunst darin, auf dem Brett zu bleiben.
Blick vom Pier auf den Strand von Pismo Beach
Ein Blick vom Pier zurück zum Hotel.
Pelikan auf dem Pier von Pismo Beach
Nettes Kerlchen hier auf dem Pier von Pismo Beach, ich hatte aber etwas Respekt vor ihm und blieb auf Distanz.

Da die Zeit schon fortgeschritten war, ging ich ins Strandrestaurant, trank eine Cola und genoss einen Teller Clam Chowder. Danach schrieb ich meine Postkarten und machte mich auf den Weg nach Grover Beach, dort hat es ein Post-Office.

Sandburgen am Strand von Grover Beach
Da war einer seit etwa vier Stunden am Sandburgen bauen.

Das Post-Office ist bei der neunten Strasse, das ist ein ziemliches Stück die Strasse hinauf und wieder runter. Ich hoffe, der Postservice ist einigermassen fix, ich vermute jedoch, dass ich eher zu Hause bin, als die Karten. Immerhin, Selbstklebemarken gibt es auch hier schon.

Blüte am Sandstrand in Grover Beach
Die vielen Blüten, welche trotz Sand und Trockenheit noch überall blühten, waren eine Augenweide.
Ehepaar mit Drachen
Diese Leute liessen ihre Drachen Paarflug-Kunststücke aufführen.
Drachen im Doppel am Himmel
Sie hatten wirklich einige Kunststücke drauf.

Danach ging es zurück zum Hotel, der Wind war weiter aufgefrischt und es wurde langsam kühl. Zudem spürte ich auch langsam meine Füsse, welche die Strandlatschen für so weite Wege noch nicht gewöhnt sind. Gegen 16:50 Uhr ging die Sonne langsam unter. Ich schnappte mir gerade rechtzeitig die Kamera, um das Spektakel auf die Compact Flash zu bannen.

Sonnenuntergang in Pismo Beach
Viele Aaahs und Oohs begleiteten den Sonnenuntergang, der etwa zehn Minuten dauerte.

Danach zog ich mich um und fuhr zum F. McLintocks Restaurant (ca 2 Km) und nahm eine «leichte» Mahlzeit zu mir. Nach einem Starter mit Onion Rings und Salsa kam das sehr leckere, 24 Unzen (Rohgewicht) Porterhouse-Steak mit einer kleinen Portion Reis, einer riesigen Portion Kartoffeln und einer Portion gekochter Bohnen angefahren. Dazu gönnte ich mir (trotz Auto) ein kleines Glas Firestone Ale. Klar, dass ich mich aufs Fleisch konzentrierte, weil die ganze Portion kriegt man beim besten Willen und grössten Hunger nicht runter. Zum Abschluss gab es noch eine (riesige) Kugel Vanilleglace. Knappe 55 $ ärmer (ein Schnäppchen) machte ich auf den Heimweg und so fand dieser Tag ein würdiges Ende.

Urs | Samstag 14 November 2009 - 07:03 am | | default | Ein Kommentar

Twentynine Palms to Pismo Beach

Nach Kaffee von Mr. Coffee um etwa 9:30 aus dem Best Western ausgecheckt und ein paar Meter die Strasse runter zum Supermarkt gefahren. Dort nochmals ein paar Sachen für unterwegs eingekauft, es sollte ja ein Langstreckentag werden.

Da ich keine Lust hatte, durch Los Angeles hindurch zu blochen, habe ich meinem Garmin versucht beizubringen, aussen herum zu fahren. Dazu habe ich einen Punkt in Palmdale eingesetzt, den Highway 1 vor Lompoc ausgewählt und in Guadelupe nochmals einen Punkt gesetzt. Das hat gereicht, allerdings habe ich mich in Palmdale etwas verhauen, siehe Ausschnitt aus dem Garmin Roadmap. Mir kam die Strecke von einer früheren Fahrt bekannt vor, dort hatte ich mich aber bei einer anderen Gelegenheit (auf Papierkarten halt noch) vertan und Zeit verloren.

Kartenausschnitt Palmdale

Aber vorher hatte ich noch kurz nach Palm Springs auf dem Interstate 10 an einer Rest Area halt gemacht, mein Frühstücksbrot verdrückt und das Bütschgi meiner Birne an die wartenden Raben verfüttert. Das ganze Tal vor und nach dem Rastplatz ist mit grossen und kleinen Windmühlen vollbestückt.

Windmühlen auf dem Hügel über dem Rastplatz
Blick auf die Windmühlen hoch auf dem Hügel über dem Rastplatz.
Rabe mit Birnenschnitz im Schnabel
Der Rabe hat noch ein Stück meines Birnenbütschgis im Schnabel.

Die Autofahrt zog sich dahin, meist mit mehr oder weniger Verkehr. Zwei dreimal wurde es unübersichtlich, aber das Nüvi hat mich gut geführt und so erreichte ich dann auch bei Ventura wieder den Pazifik. Hier ging es zweimal um den Block, an die Tankstelle um für gut 30 US $ den günstigsten (2.89 $ pro Gallone) Saft reinzufüllen und eine Flasche Wasser einzukaufen.

Dann endlich auf dem Highway 101 / 1 die Küste hoch, teilweise von leichtem Regen (!) begleitet um dann nach Lompoc und Guadelupe auf die Zielgerade einzubiegen. Ich erreichte das Kon Tiki Inn gerade kurz nach Sonnenuntergang, aber noch in der Abenddämmerung, hier war es schon wieder aufgeklart.

Nach der langen Autofahrt (593 Kilometer, 7:36h mit Pausen) war ich froh, mal ein paar Schritte zu tun. Ich organisierte mir im lokalen Liquor Store ein Sixpak Sammy Adams und ein paar höllenscharfe Chilisnacks und machte mir einen lustigen Fernsehabend mit schönem Hintergrund-Meeresrauschen.

Urs | Samstag 14 November 2009 - 02:34 am | | default | Zwei Kommentare

Hassprediger…

gibt es in den USA vor allem beim Fernsehsender Fox (News), speziell gehört Bill O'Reilly dazu.

Hier wird schon seit Stunden über das Militär (ist ja auch Veterans Day) und das Massaker in Ft. Hood «diskutiert». Da wird die aktuelle Regierung und die Verantwortlichen bei FBI/DOD runtergemacht und gefragt, weshalb sie einen islamistischen Attentäter beim Militär geduldet hätten. Wenn man da genügend lang zugehört hat, möchte man lieber nicht Nichtweiss und Nichtprotestant sein :-(

Urs | Donnerstag 12 November 2009 - 09:19 am | | default | Ein Kommentar

Borrego Springs to Twentynine Palms

Früh auf, Kaffee aus dem Mr. Coffee und Sandwiches von gestern. Dann etwa eine Viertelstunde mein Bluetooth-Navi (Sender für meine Nikon D200) gesucht, obwohl er im Auto auf dem Rücksitz lag. Nein, es lag nicht am Bier vom Vorabend ;-)

Standlunds Inn in Borrego Springs am Morgen
Morgenstimmung, allerdings leicht bewölkt, in Borrego Springs bei Standlunds Inn

Die Wetterprognosen verhiessen nichts Gutes. Allerdings hat es im Süden seit teilweise mehr als 165 Tagen nicht mehr geregnet, so wäre eine kleine Abkühlung (die kommt) und vor allem Regen (eher zweifelhaft) eigentlich zu gönnen.

Unterwegs mal den halben Benzintank wieder aufgefüllt. Irgend so ein günstiger Laden, der weder Kreditkarten noch Travellerchecks wollte. Zum Glück habe ich immer genügend Cash dabei. Wobei 22 US $ für einen halben Tank ja nicht die Welt ist. Zum Salton Lake hin war die Strasse teilweise so schlecht, dass niemand schneller als 35 MPH fuhr, obwohl 55 signalisiert war. Der Strassenzustand hat sich in den letzten Jahren überall recht verschlechtert. Gilt ja generell für die Infrastruktur in den USA.

Irgendwie konnte ich das Nüvi dann überreden, dass ich über den Joshua Tree Nationalpark nach Twentynine Palms wollte. Anstelle die in die Totale, habe ich mich dann in den Makro-Bereich gewagt.

Blüten im Joshua Tree Nationalpark

Beim Cottonwood Visitor Center habe ich dann erfahren, dass – da Veterans Day – der Eintritt heute gratis sei. Da sagt man nicht nein und ärgert sich auch nicht über das eher magere Angebot in Sachen T-Shirts und weiteren Souvernirs.

Yucca mit dem Visitor Center
Yucca Palme mit dem Cottonwood Visitor Center im Hintergrund.
Warntafel am Visitor Center
Die obligate Feuer-Warntafel, leider ohne Smokey Bear.
Strauch beim Visitorcenter
Suchbild für Photoprofis (und weitere), wo ist die Schärfe?

Ich fuhr dann weiter durch die zunehmend heisser werdende Gegend bis zum Cholla-Park. 

Cholla-Park im Joshua Tree Nationalpark
Überblick über das Tal der tausend Kakteen ;-)
Nahaufnahme eines Teddybär-Cholla
Die Dinger tragen auch den Namen «Teddy-Bear Cholla», wer ihnen zunahe kommt, wird aber eher an einen richtigen Bär erinnert. 

Danach fuhr ich noch weiter zum Keys View, die Aussicht war aber nicht so toll und das Licht auch nicht. 

Ein Joshua Tree im Joshua Tree Nationalpark
Zur Abwechslung noch ein richtiger Joshua Tree.
Harley Davidson mit Fahrer beim Keys View im Joshua Tree Nationalpark
Da der Überblick nichts hergab, mussten diese Harleys meinem 200er Telezoom dienen.

Nachher gings ins Best Western in Twentynine Palms, wo mich als GoldCrownClub-Member zwei Flaschen Gratis-Mineralwasser und zwei Cookies in einem schönen Päckli erwarteten. Nach der obligaten Runde Büromail gab es dann noch eine kleine Pizza (Half Hawaiian, half Peperoni, wie immer) beim Hut und morgen geht es dann nach Pismo Beach, wo ich mich dann für drei Nächte niederlasse. Cu there ;-)

Urs | Donnerstag 12 November 2009 - 07:57 am | | default | Drei Kommentare

San Diego to Anza Borrego

Ein sehr sonniger Morgen erwartete mich nach dem Erwachen in San Diego. Die Temperaturen waren schon gegen die 20° C als ich mir an der Reception einen typischen Hotelkaffee (dunkles, heisses Ersatzgetränk mit entferntem Kaffeegeschmack) holte. Zusammen mit einem faden Gipfeli und einem kleinen Apfelstrudel (=Continental Breakfast) habe ich das beim Packen/Bloggen verdrückt.

Die Idee war, über Ramona zu fahren und dort im Dennys ein weiteres Frühstück zu geniessen. Allerdings war ich überhaupt nicht hungrig. Da ich am Zielort Borrego Springs keine Restaurants (bzw. keine nennenswerten) erwartete, ging ich auf einen kleinen Einkaufstripp im VONS in Ramona und organisierte mir ein paar Leckereien für den unverschämten (naja, in den USA) Betrag von 41 US $.

Auf dem weiteren Weg machte ich dann einen Mittagessenshalt und genoss meine selbstgemachten Sandwiches mit Trutenbrust und Havarti-Käse auf echtem Butter. Dazu gab es… tadaa, latürnich ein paar BBQ-Pringles (die es ja in der Schweiz leider zum Glück nicht mehr gibt). Ich kam in Borrego Springs an, um festzustellen, dass ich in einem anderen Hotel als vor Jahren gebucht hatte. Stanlunds Inn hat grosse Zimmer (mit den hier üblichen, lausigen Energiesparlampen = duster) und nachdem ich das herausgezogene Antennenkabel gefunden hatte, auch ein ansprechendes Fernsehprogramm ;-)

Nach der langen Fahrt hatte ich mich eine Stunde hingelegt und fuhr dann doch noch in der Abendhitze zum Anza Borrego State Park. Das Visitor Center war aber geschlossen, die Sonne stand tief und die Photos wurden nicht mehr so toll… Einen Aufstieg zur Oase sparte ich mir, das letzte Mal war ich auf dem Heimweg auf die Lagerfeuer unten im Campground und das Sternenlicht angewiesen.
In dieser Jahreszeit wird es in Kalifornien früh dunkel (ca 16:45-17:15).

Anzeigetafel im Anza Borrego Desert State Park
Die Anzeigetafel gabs auch in Deutsch.
Cholla-Kaktus im Anza Borrego Desert State Park
Ein Cholla-Kaktus (ein Pleonasmus), zur Cylindropuntia-Familie gehörend.
Ein «Roadrunner» im Anza Borrego Desert State Park
Dieses Viech habe ich fast zehn Minuten verfolgt. MeepMeep
Dämmerung im Anza Borrego Desert State Park
Die Sonne steht tief, die Schatten werden lang.

Auf dem Heimweg «jagte» ich mir noch schnell ein Spezialbier «Oktoberfest» der Brauerei Samuel Adams. Sehr schmackhaft, passte ausgezeichnet zu den Früchten und den restlichen Sandwiches mit Salami und Trutenbrust vom Einkauf.
Aber vorher ging ich doch dem Kalendermonat zum trotz noch schnell in den schönen Pool. Das Wasser war recht kühl, aber dafür sehr erfrischend. Erst als ich den Abendstern klar und deutlich am Firnament sah, ging ich wieder ins Zimmer.

Abendstimmung über dem Pool in Stanlunds Inn in Borrego Springs

Urs | Donnerstag 12 November 2009 - 03:50 am | | default | Ein Kommentar

LAX to San Diego

Ausgestattet mit neuem Wagen und gestärkt mit einem «Moons over my Hammy®» aus dem Dennys gleich neben dem Hotel und geführt von meinem «Garmin Nüvi®» (glaube ein 200er) fuhr ich auf dem Highway 1 / Pacific Coast Highway von Inglewood über Redondo Beach nach Huntington Beach. Dort stieg ich aus und machte ein paar Fotos.

Mein Hyundai Sonata
Mein Mietwagen, ein Hyundai Sonata
Huntington Beach, Blick über die Palmen auf dem Rasenstreifen
Blick auf die Rasenanlage und die Palmen am Huntington Beach.
Blick vom Strand zurück
Blick vom Strand auf die Strasse zurück. 
Huntington Beach Pier

Blick zum Pier (es war recht diesiges Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit)

 

Surfer Huntington Beach

Ein Surfer, der sich in den Wellen abmühte.
Strandläufer oder ähnlicher Vogel
Und noch ein Vogel, der weniger Probleme hatte.
Surfer auf dem Heimweg
Der hier hatte genug und war auf dem Heimweg.
 
Nachher fuhr ich weiter auf dem Pacific Coast Highway über Laguna Beach, genehmigte mir unterwegs noch ein kleines Sandwich bei Subway und deckte mich vor allem mit Getränken ein (vergesse ich Anfang Ferien immer). Danach ging es auf den I5, nicht gerade ein schönes Erlebnis auf einem schlecht unterhaltenen, sehr dicht befahrenen meist vier- bis fünfspurigen (pro Richtung!) Interstate in Richtung Süden zu brettern. 
Zielgenau erreichte ich gerade beim Eindunkeln mein Hotel, das Vagabond Inn in Point Loma, dort war ich schon 1992 das erste Mal im November auf meinem zweiten USA-Trip (noch ohne Fahrprüfung).
 
Nach einer etwas unruhigen Nacht (man sollte das Handy abstellen, sonst wird man mitten in der Nacht von eifrigen ITS-Mitarbeitern gefragt, ob man noch ein Gratis-Ticket für einen SCB-Match will, oder ob man schon in den Ferien sei, gell Roman!) gab es heute morgen tollen blauen Himmel.
Hotel Vagabond Inn in San Diego, Point Loma
 
 
So und jetzt wieder einpacken, es geht weiter! 

Urs | Dienstag 10 November 2009 - 7:04 pm | | default | Drei Kommentare

Autoscherereien

Wie ich schon im Beitrag «Hundemüde» geschrieben habe, war ich mit meinem Wagen nicht sehr zufrieden. Also fruchtlos versucht, das am Telefon mit National zu regeln und danach schnurstracks zur Vermietstation, welche nur etwa eine Meile von der Travelodge entfernt war.

Dort habe ich den Visitor-Parkplatz genommen und bin mal zum Kundendienst. Der Señor Carlos war sehr nett, hat das geprüft und dann gesagt, ich solle zuerst mal meinen Wunschwagen mit einem Mitarbeitenden beim Emerald Service aussuchen und dann mit dem Schlüssel zu ihm zurückkehren.

Also organisierte ich nach ein paarmal hin- und her einen Hyundai Sonata, der wirklich sehr praktisch ist, er hat alles, was ich beim Chevy vermisste. Danach sagte mir Carlos, ich solle nun den alten Wagen an die Abgabestelle fahren und dort aber sagen, dass ich den Wagen nicht zurückgebe, sondern eintausche.

Gesagt getan, in die Abgabestelle gefahren, die Fenster runtergelassen und auf die Service-Mitarbeiter geschaut (nach vorne), aber schon hatte sich einer von hinten angeschlichen und mit seinem Scanner den Wagen abgeschossen… natürlich mit Rückgabe!

Carlos hatte gar keine Freude, erst recht nicht, als er herausfand, dass ich keinen Papiervoucher, sondern einen Elektronischen hatte. Also musste er etwa eine Dreiviertelstunde lang sein Computersystem versuchen zu betrügen. Naja, ich hoffe schwer, dass meine Mastercard-Abrechnung das auch reflektiert.

Nachdem ich mit dem neuen Wagen aus der Vermietstation rausgefahren bin, habe ich dann alle Funktionen gecheckt und mich dann noch rund zehn Minuten hinterfragt, wie ich den Pannenblinker wieder abschalte, der aus unerfindlichen Gründen aktiv war. Als ich schon fast verzweifelt war und Hilfe holen wollte, fand ich das verd… Signet mitten in der Mittelkonsole bei den Radio-/CD-Bedienungen, wääh... me and cars ;-) 

So, und jetzt noch ein Müsterchen aus dem JFK:

Blick auf Skytrain und AA 181 in JFK

Urs | Dienstag 10 November 2009 - 6:35 pm | | default | Ein Kommentar

Büroverfolgung

Gerade meine Büro-Mailbox das erste Mal gelesen. Danke Thomas, die Matrixcard funktioniert, das Tamagoshi liegt irgendwo unter dem restlichen Gepäck.

Die Stunde Personaldossier lesen und sonstigen Kram aufräumen hat mir DJ XzaniX - Suck it! Mix 39A versüsst. Gxile Sound Federio! Dafür wird mir jetzt langsam warm unter dem iBook, muss nun zuerst mal auskühlen und blogge dann morgen mit ersten Fotos weiter.

Urs | Dienstag 10 November 2009 - 02:45 am | | default | Drei Kommentare

Ultimative Blackberry-App

Pruuust… das muss per Policy auf jedes BB. Fime, gib es mal dem Bernie und dem Ago weiter…

Urs | Montag 09 November 2009 - 5:22 pm | | default | Zwei Kommentare

Hundemüde

Vorzeitig in LAX angekommen, nützte aber nicht viel, weil wir eine Viertelstunde auf einen freien Slot am Gate warten mussten. Bei der Gepäckausgabe kam meines nicht sofort… Dafür danach die Durchsage, man solle noch hinten schauen, dort seien noch Gepäckstücke, welche mit einem früheren Flieger von JFK angekommen seien. Tadaaa… da standen auch meine Tasche und mein Rollkoffer.

Die Fahrt mit dem Courtesy-Bus zur Vermietstation von National/Alamo war relativ kurz, ich stand um 20:30h Lokalzeit am Schalter und brachte die Formalitäten hinter mich. Das Auto holt man dann praktischerweise einfach beim Block der «Intermediates» ab. Take any car you like… Nur, was war da im Angebot? Ein irgendwie fehlplatziert wirkender Van und einige PT Cruiser. Nach den Erfahrungen in Toronto vor Jahren nicht gerade mein Wunschauto. Als ich dann im Chevy Aveo zur Ausgabe fuhr, bemerkte ich, dass das auch nicht die gute Wahl war. Keine Zentralverriegelung und auch keine elektrischen Fensterheber. Willkommen im letzten Jahrhundert!

Naja, jetzt liege ich auf dem Bett in der Travelodge at LAX, habe gratis WLAN, geniesse den Geruch des Teppichshampoos/Raumdufts, nuckle an einer eiskalten Dose Canada Dry Ginger Ale und sollte eigentlich hundemüde sein. Die Reise dauerte jetzt so lange, dass zu Hause schon wieder Morgen ist. Mal schauen, wie es sich hier schläft.

Urs | Montag 09 November 2009 - 07:10 am | | default | Vier Kommentare

Welcome to the USA

Der Flug mit AA65 von ZRH nach JFK war on time (was ich drei verschiedenen Flight-Notifications entnehmen konnte). Ich muss wohl an den Einstellungen meines AAdantage-Kontos schrauben.

Die Business-Class war toll, ich hatte praktisch unbeschränkte Beinfreiheit und der Sitz liess sich sehr bequem in verschiedene Positionen bringen. Ich bin sogar mal fast eine Stunde eingenickt. Das Menu war üppig mit einem Vorspeise mit gebratenen Jakobsmuscheln, Lachs, Shrimps, gehackten Pilzen und Kapern. Danach ein Salat, den ich vorsichtshalber nur zur Hälfte genoss, so dass auch noch Platz für den Hauptgang mit Hühnchen, Knoblauch-Kartoffelstock und Gemüse war. Beim Vanilleeisbecher mit Früchten hatte ich langsam so meine Zweifel und war dann froh, dass es erst wieder gegen die Landung ein Häppchen (Pizza mit Salat) gab.

Das Inflight-Entertainment war gut, vor allem die Bosé-Kopfhörer mit Lärm-Unterdrückung waren toll. Nachdem Kollege Fime schon von Up und dem Malheur mit dem GPS erzählt hatte, konnte ich das am brillianten Bildschirm nachvollziehen. Naja, und nachdem ich Howlin’ Wolfs London Session gehört habe, könnte ich mir die CD gleich bestellen.

Der Grenzbeamte war recht mürrisch, die hatten auch den Laden voll. Ich hatte gerade noch rechtzeitig das grüne Visa-Waiver Zettelchen ausgefüllt. Ich dachte, nach der Online-Anmeldung am ESTA sei der nicht mehr nötig. Sch... bürokratie... Naja, jetzt haben sie alle meine Fingerabdrücke. 

Nun sitze ich in der Admiral Club Lounge und warte auf den Weiterflug nach Los Angeles. Bin dann froh, wenn ich dort bin. Dieser Artikel ist mir noch einigermassen gelungen, ich schreibe ihn auf einem allgemeinen PC, weil das WLAN nur für Admiral-Club Member gratis ist :-(

Fotos gibt es dann erst später...

Urs | Sonntag 08 November 2009 - 8:53 pm | | default | Drei Kommentare

Fluchthafen

Der Wecker war laut, der Taxichauffeur rechtzeitig und so stand ich um 06:05 schon auf der Parkterrasse im Kurzzeitparking des Bahnhof Bern. Ein kurzer Blick in den Lift reichte, um mich zu überzeugen, dass der Gang über die Rolltreppen heute morgen die bessere Wahl war.

Kollegin Daniela hatte Frühdienst, also plauderte ich noch ein wenig mit ihr, um die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges zu verkürzen. Dieser verliess rechtzeitig den Bahnhof Bern. Von der Fahrt bekam ich erwartungsgemäss nicht viel mit. Ich hatte nur gerade fünf Stunden gelegen (geschlafen noch etwas weniger) und war somit in der idealen Zugschlafstimmung.

Im Check-in 2 lief ich zuerst am Schalter von American vorbei bis ans Hallenende und nahm dann noch mals einen Anlauf. Der Security-Mensch war freundlich-penibel wie immer. Dafür dauerte das Einchecken danach um so schneller. Mit dem roten Umschlag «AA ZURICH PRIORITY BOARDING» - Umschlag gings dann schnell durch die Zugangskontrolle. Und so sitze ich um 08:15 bereits in der Dnata Skyview Lounge, tippe diesen Beitrag auf meinem iBook, das am Ethernet-Port versorgt ist und geniesse meinen Grapefruit-Saft.

AA hat per Mail angemeldet, dass Flug 65 rechtzeitig sein soll… Also lehne ich noch etwas zurück, lese die NZZ am Sonntag und freue mich auf den Flug.

Urs | Sonntag 08 November 2009 - 08:32 am | | default | Sechs Kommentare

Das Taxi ist bestellt

Also ist für den Notfall-Wecker in Form eines Taxichauffeurs von Bärentaxi Bern ist gesorgt.Der sollte um 06:00h vor der Tür stehen. Damit werde ich den Zug um 06:32 ab Bern nach Zürich Flughafen erreichen und dort ganz sicher genügend Zeit fürs Einchecken im Check-in 2 haben. Und dann bin ich mal gespannt auf meinen ersten Transatlantik-Flug in Business Class :-)

Aber jetzt erst mal fertig packen, inklusive all den elektronischen Dingern, die man vermeintlich heute braucht.

Urs | Samstag 07 November 2009 - 7:26 pm | | default | Kein Kommentar

Nokia E75 und Ovi Maps gehen bei mir nicht

Habe es jetzt bald zum vierten Mal probiert. Nokia Maps 2.0 sind auf meinem E75 vorinstalliert... dann mache ich einen Update auf Ovi Maps 3.0 und lade die Karten neu. Zuerst maulte das Ding noch wegen meiner Speicherkarte, das habe ich ihm ausgetrieben.

Aber jedes Mal, wenn ich fertig bin, kann ich Ovi Maps nicht starten. Im Menu GPS passiert nichts und aus der Standardanzeige kommt die Fehlermeldung «Funktion nicht unterstützt». Blödes Ding, will wohl mal wieder einen Factory Reset oder sowas.

Urs | Sonntag 01 November 2009 - 11:06 pm | | default | Kein Kommentar